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Das Angebot präventiver und kurativer Maßnahmen muß einerseits mit dem Auftauchen neuer Probleme Schritt halten, andererseits muß es finanzierbar bleiben. Innerhalb des Gesamtangebots muß jedesmal eine Auswahl getroffen werden. Für die Planung auf diesem Gebiet ist Einblick in das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen der verschiedenen Interventionen unentbehrlich. Bislang ist die Effektivität der stationären und ambulanten Behandlung in den Niederlanden noch nicht ausreichend untersucht worden. Im Rahmen der Gesundheitsreform und der Maßnahmen zugunsten der großen Städte soll der Überwachung und Evaluierung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein wichtiger Beitrag hierzu wäre übrigens die Weiterentwicklung nationaler Register und die Aufnahme von mehr statistischen Angaben über die behandelten Klienten, über die Zahl derer, die die Behandlung abgebrochen bzw. abgeschlossen haben und, soweit bekannt, über deren weitere soziale Laufbahn in die Jahresberichte der Einrichtungen. Auch die Evaluierung präventiver Maßnahmen ist noch zu wenig systematisch und soll von der Ministerin für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport gefördert werden.
Inzwischen sind die Maßnahmen zur Förderung der Qualität in der Suchthilfe angelaufen. Zu diesem Zweck wurden Kriterien und Produktnormen erarbeitet und Untersuchungen über die Zufriedenheit mit Dienstleistungen durchgeführt. Der Stiftung Zukunftsszenarien Gesundheitswesen wurde der Auftrag erteilt, auch in bezug auf die Drogenproblematik Zukunftsszenarien zu entwickeln*. Auch hier soll der europäische Kontext miteinbezogen werden.
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