Die Niederländische Drogenpolitik:

Voraussichtlicher Finanzbedarf für die Durchführung des Drogenberichts auf Jahrbasis


A = Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport B = Ministerium der Justiz C = Ministerium des Innern

Algemeines
1. Intensivierung der Aufklärung und Schulung in bezug auf die nierl. Drogenpolitik im In- und Ausland und Unterstützung der Gemeinden, der Staatsanwaltschaft und der Polizei bei Coffeeshop-Maßnahmen 1,2 Mio.
(A,B C)
2. Intensivierung der Fahndung nach kriminellen Organisationen u.a. durch finanzielle Recherchen und Mitarbeit an internationalen Fahndungsvorhaben 8 Mio.
(C,B)
3. Kontrolle Designerdrogen, THC-Gehalt und regelmäßige Konsumentenanalyse 2 Mio.
(A,B)
Folgeerscheinungen
4. Intensivierung der Maßnahmen gemäß Bericht über Folgeerscheinungen des Drogenkonsums 12,5 Mio.
(A: 11,15;
B: 1,35)
5. Versuch mit Aufnahme in geschlossene Einrichtung mit dem Ziel der sozialen Reintegration durch Ausbildung und Arbeit; ab 1997, Dauer 3 Jahre* 8 Mio.
(Sozialamt Gemeinde Rotterdam)
Drogenturismus
6. Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Polizei, Exekutive und Hilfeleistungs-einrichtungen 0,6 Mio.
(C: 0,4;A: 0,1; B: 0,1)
Reformvorhaben
7. Heroinabgabe* (Beitrag zu kommunalen Versuchen) 4 Mio.
(A)
8. Qualitätsverbesserung, Evaluierung und Verbesserung der präventiven Maßnahmen, Aufklärungskampagnen 1,5 Mio.
(A: 0,85;
B: 0,65)
9. Zukunftsforschung 0,6 Mio.
(A,B, C)
 
Insgesamt 38,4 Mio.

Für die Durchführung dieser Pläne wurden Mittel aus den Haushalten der Ministerien für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport, des Innern, der Justiz sowie aus den Budgets für die Bekämpfung der Folgeerscheinungen des Drogenkonsums (SVO) und den Maßnahmen zugunsten der großen Städte reserviert.




Tweede Kamer, vergaderjaar 1994-1995, 24077, nrs. 2-3
© Ministerie VWS